Die Lyrik ist ontisch eine literarische Gattung, ontologisch aber ein Daseinsmerkmal, ein Dichterdaseinsmerkmal, das in der Fähigkeit des Dichters besteht, lyrisch zu sein!
Das Leben als Stoff, dessen Textur überall nicht gleich gewoben ist und demnach jeweils unterschiedlich gespürt wird. Um zu wissen, was das Leben über seine Textur-Jeweiligkeit hinaus ist, muss man jener Schneider sein, der das Leben als Stoffganze kennt, dessen Finger dennoch mit den Schussfäden vertraut sind, wo der Stoff am dichtesten und dicksten ist!
Wenn die Wahrheit für das Leben unnötig ist, ist dann der Philosoph als dieser eine Wahrheitssucher nichts anderes als ein nach Lebensabsurditäten Suchender! Wie ist es aber möglich, dass der Philosoph doch aus der Beschäftigung mit Lebensabsurditäten so eine Tätigkeit erschafft, dass weder Gott noch Mensch ihm begegnen können, ohne auf ihn neidisch zu sein? Nicht weil eben in diesen Lebensabsurditäten, mit denen der Philosoph beschäftigt ist, das Herz des Lebens schlägt, und während der Philosoph dieses Herz herausreißt und es in die Hand nimmt, sich der Mensch unfähig und Gott ertappt fühlt?!
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