Ich
Überzeugt in meinem Fehler
Du
Unsicher in deiner Überzeugung
Sag mir
Wie verbindet uns die Wahrheit?
Autrement aventurier!
Das Leben bzw. Lebensetappen zu markieren nicht durchs "Feiern" oder "Partys"-Besuche, sondern durch Problematikentwürfe, durch Ideenabenteuers, durch Gedankenverrücktheiten!
Pasolinis Problematik
Dass die Wahrheit nicht in logischen Sätzen noch
weniger in einem Geltungsanspruch, sondern durch das Leben von Zuhältern,
Prostituierten, Vorstadtsleuten, „Assi Kindern“, in einem Wort, mit Bunuel
gesprochen, „los olvidados“ hindurch zutage tritt; dass die „Armut“ nicht als
eine „privative“ und durch den Mangel an Reichtum ausgeprägte Lebensweise,
sondern als eine fundamentale Form des Lebens des menschlichen Daseins,
innerhalb dessen das Wesen von diesem letzten und durch das hindurch die
„Wahrheit“ der menschlichen Existenz zu Erscheinung kommt; hier befindet sich der Kern
der pasolinischen Weltanschauung insbesondere in seinem Erstling „Accattone“.
Dabei geht es um keinen Realismus als solchen als eine schlichte Darstellung
der Realität, weniger um einen Neorealismus, sondern um etwas noch
Tiefgründigeres, das auch kaum durch die Philosophie trotz all ihren erschöpfenden
Denkmöglichkeiten bis dato gedacht wurde, oder vielleicht ist das gar keine
Sache des Denkens sondern des Sehens, Erlebens, Zeigens und das wär’s!
Tausend und eine ...
Elisabeth Minkow gewidmet
Tausend Stücke und trotzdem eins
Ein gebrochenes Herz
Tausend Teile und trotzdem ganz
Ein zerrissener Mensch
Tausend Geschichten und trotzdem - meins
Tausend Geschichten und trotzdem - meins
Ein andersartiges wahnsinniges Leben!
Spiel, Traum; eine Vergleichsstudie!
Das Leben als Spiel, das Leben als Traum! Der Mensch hat
sich seit alters her das Leben und sein Wesen nicht anders vorgestellt als das,
was durch diese zwei Gedanken zum Ausdruck kommt. Da diese
beide Lebensvorstellungen von einem einzigen Menschen d.h. dem tragischen Menschen gedacht wurde, muss gewisse Ähnlichkeiten in beiden
Lebensdefinitionen insbesondere in ihren Komponenten nämlich „Traum“ und
„Spiel“ vorhanden sein, damit sie nicht in Gegensatz geraten. Was das Traumhafte und
das Spielhafte, soweit ich verstehe, auf das Niveau einer Metapher für das
ganze Leben erhöht, ist, dass sie zum einen in einer Ganzheit gegeben sind, sicher in
keiner mathematischen, geometrischen oder algebraischen, sondern in einer realitätsähnlichen
oder -erschaffenden Ganzheit, zu der der Mensch entweder ein absoluter
Zuschauer (im Falle des Traumes) oder beteiligter Spieler (im Falle des
Spieles) ist, die eigenartigen Gesetze, die dabei wirksam sind, lassen sich
aber von ihm nicht bestimmen und gehen jeweils über seinen eigenen
Entscheidungswillen hinaus. Und zum anderen ist die zeitliche Dimension
mit berücksichtigt, wobei sowohl Traum als auch Spiel über eine abgeschlossene
aber zugleich ins Unendlich sich wiederholende abgeschlossene Zeitlichkeit
verfügt. Der Unterschied besteht nur darin, dass anders als Spiel, aus dem man
sich zurückzieht, oder Traum, aus dem man aufgewacht wird, dieses
Ausgehen beim Leben nicht vorhanden ist. Das Leben gilt als Spiel aller Spiele oder Traum
aller Träume als ein „Muss“, als ein traumhafter oder spielhafter Zwang, aus dem
man sich nur durch den Tod zurückziehen kann.
Looking for ...
The sun
still wallowed in its blood
As the
night rose in the drunkenness of your eyes
Your magic
voice was
My compass
Your black
hair colour
The night
pass
A dream
long on the way
Deeper
Deeper
The sleep
is dense
No more
exit
I only
remember
The sun
still wallowed in its blood
As the night rose in the drunkenness of your eyes
As the night rose in the drunkenness of your eyes
Die Nachtsuche
Die Sonne wälzte sich noch in ihrem Blut
Als die Nacht in der Trunkenheit deiner Augen aufging
Deine Zauberstimme war
Der Kompass
Deine schwarze Haare
der Nachtpass
Ein Traum lang unterwegs
Immer tiefer
Immer tiefer
Der Schlaf wird dicht
Kein Ausgang mehr
Ich erinnere mich nur daran
Die Sonne wälzte sich noch in ihrem Blut
Als die Nacht in der Trunkenheit deiner Augen aufging
Als die Nacht in der Trunkenheit deiner Augen aufging
Der schlafende Mensch
Nicht beliebig schlafen sondern in diesem oder jenem Zustand
schlafen; und was Menschen betrifft liegend und nicht z.B. im Stehen oder im
Sitzen schlafen (zu müssen). Es geht natürlich dabei weniger um eine Suche nach
dem entspanntesten Zustand der Muskeln sondern um einen Vorschematismus des
Körpers. Man neigt dazu (und dafür ist der Körper vorschematisiert), sich
hinzulegen, um zu schlafen, ohne darüber thematisch nachzudenken. Der
automatisierte und in dieser Automatisierung athematischer Akt des Sich-hin-legens
ist ein apperzeptiver Akt, der, seinerseits, nicht auf die (vorige) Erfahrung
sondern auf diesen einen Schematismus gründet. Der fliegende Mensch wehrt sich
nicht nur im Gehen gegen ein ständiges Fallen, sondern auch beim Schlaf gegen
ein beliebiges Fallen!
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