Amerika als Höhepunkt der europäischen Rationalität ist eine fruchtbare ewige Allsynthesis, in der alles Zuermöglichende erst möglich wird. Und anders als Heidegger dachte (GA 97, S. 230), kann es niemals versuchen, das Europa zu zerstören, sondern es in sich aufzunehmen, da es als dieses Ewige nur durch die beständige Erneuerung seines Ursprunges weiter bestehen kann.
In der Lebensschule:
Du warst meine Frage,
Ich deine Antwort,
Lass uns nochmals prüfen,
Vom Lebenslehrer,
Nur weiß er,
Wir bestehen kein Schicksal!
Unter Lebewesen sind Bienen sehr beneidenswert: Sie haben nur mit Blumen zu tun, auch beruflich!
Was wird zum Problem, wenn man alles hat? Man will mehr und mehr gibt es nicht, wenn man alles hat! So viel zum Lebensparadox der Allsuchenden bzw. Allhabenden! 
Ein dummer Mensch ist jener, der keine Metapher versteht, jener, der keine metapherempfindliche Vernunft hat. Also der Mensch, der nicht nur der willkürlichen schöpferischen Abwandlung der semantischen Konventionalität der Weltgegenstände nicht standhält, sondern er hat vielmehr seine Ruhe in dieser vertrauten Konventionalität, in dieser verdummenden Statik, in der jedes A nur A bedeutet! Folgt es daraus nicht, dass die Poesie als Ausdruck einer lediglich metapherdenkenden Vernunft die höchste Form der menschlichen Intelligenz vertritt? 
Mann-Frau-Beziehungen (aber auch homosexuelle Beziehungen): Trotz der individuellen Mannigfaltigkeit nur in zweierlei Formen gegeben! Es gibt mittelmäßige und es gibt großartige (tragische) Beziehungen! Mittelmäßige durch Berechnungen, Entscheidungen und Strategien geprägt; Großartige durch den Zufall, die Gelassenheit und das Schicksal. Eine Beziehung kann nur dann großartig sein, wenn der Zufall dabei zum Schicksal wird!
Der Mensch, dessen Dasein, wie Heidegger dachte, durch die Befragung seines Seins bestimmt ist, ist selber eine Frage, die nie definitiv beantwortet werden kann. Der Mensch ist eine antwortsuchende ewig antwortlose Frage!
Wunschlos und unsehnsüchtig! Der Mensch wird zum Tier! Er lebt nur im Aktuellen, in einer animalischen Zeitlichkeit ohne Vergangenheit und Zukunft als die das Ganze des Menschen definierenden Lebenshorizonte. Die Gegenwart des Menschen ist trotz allen Spaß- und Glückssuchen leer und langweilig und er ist unfähig zu genießen. Der Mensch genießt nicht mehr, er hat die dafür notwendige Zeitlichkeit verloren, die Genußzeitlichkeit, die eine in ihrem Ursprung leibliche Zeitlichkeit ist. Und leiblich nicht im Sinne einer reinen Triebbefriedigung, sondern im Sinne einer emotionalen Synthesis, wobei der Mensch in jedem Moment in einer Hälfte lacht, indem er in der anderen Hälfte weint! 

Die ganze Kunst der Liebe besteht in der Kontinuität, in der Fortsetzung des zweisamen Schicksals!