Die ganze Kunst der Liebe besteht in der Kontinuität, in der Fortsetzung des zweisamen Schicksals!
Der Horrorfilm als Verspottung der Angst durch die Angst, als Realisierung der Furcht durch deren Vortäuschung, durch deren Idealisierung. Die Produktion des Horrorfilms bedeutet nichts anderes als die Vollendung der abendländischen Zivilisation, als das Werk des Menschen, der nicht nur keine Angst mehr hat, sondern sie unterhaltungshalber fingiert.
"Auf allem könnte man schreiben bis auf dem Wasser. Gehst du am Meer vorbei, schreibe auf dem Wasser mit deinem eigenen Blut, bis jener, der nach dir am Meer vorbeigeht, weiß: Verliebte, Verbrannte und Betrunkene sind vorbeigegangen", Fariduddin Attar Neyschaburi, Tadhkirat al-Auliya, Kapitel über Abu al-Hassan al-Kharaqani, Hrsg. von M. Shafiee Kadkani, Bd. 1, S. 757, Übersetzung aus dem Persischen von M. P. Tochahi
Im Zusammenhang mit meiner Idee einer Berufsontologie: Der Berufstätige lässt die Zeit auf zweierlei Weise schneller vergehen: Als Selbständiger durch die Verwicklung bzw. Auflösung in der Jeden-Tag-Arbeit und die Nivellierung der Zeitempfindlichkeit in der Befolgung des täglichen Arbeitszwanges und als Angestellter dadurch, dass man jeden Monat auf dessen Ende wartet, bis das Gehalt auf dem Konto eintrifft!
Die ganze Kunst der Liebe besteht in der Kontinuität, in der Fortsetzung des zweisamen Schicksals!
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